Häufig gestellte Fragen

DU HAST FRAGEN?

Die Geburt deines Kindes ist etwas, was nicht alle Tage stattfindet. Umso wichtiger ist es mir, dir alle deine Fragen in Ruhe zu beantworten. Auf dieser Seite findest du die häufig gestellten Fragen, die dir schon mal eine erste Sicherheit und Klarheit geben sollten.

 

Die Kosten für eine Hebamme übernehmen die Krankenkassen. Wenn ich eure Geburt begleite, bin ich rund um die Uhr 24 Stunden für euch erreichbar. Dafür nehme ich eine Bereitschaftspauschale. 80 % übernimmt davon die Krankenkasse. Zu genauen Preisen, kontaktiere mich gerne per Email oder Telefon.

Eins steht fest: In deiner Seele und deinem Körper stecken Fähigkeiten und Ressourcen für eine normale Geburt. Deine Hormone sorgen beispielsweise in der Schwangerschaft dafür, dass du weniger „denkst“. Vergessen ist daher total normal und eine sogenannte „Schwangerschaftsdemenz“ nichts, wofür du dich entschuldigen musst. Das ist super! Einen großen Unterschied macht die mentale Vorbereitung auf die Geburt. Hier komme ich zum Einsatz. Meine Mission ist es, dir vor Augen zu führen, was alles in dir steckt und dich auf dem Weg zum Mama sein zu begleiten und zu beraten. Ich bereite dich auf jeden Schritt vor und mache es mir zum Ziel, dich in das Gefühl der Geburt hinein zu bringen.

Rein statistisch gesehen ist eine Hausgeburt nicht gefährlicher als eine Beleggeburt. Die Hormone fließen besser, weil du dich an einem sicheren, dir bekannten Ort befindest. Bei einer Hausgeburt gibt es kein „aber“. Du weißt einfach, was zu tun ist. Es gibt nicht nur weniger Einflüsse von Außen (wie z.B. Schmerzmittel oder Keime), sondern auch die Bewegung unter der Geburt ist besser, wenn du zu Hause bist. Wenn du dich für eine Hausgeburt interessierst, besprechen wir im Vorhinein alle Risiken und den kompletten Ablauf. Wir stellen sicher, ob diese Art der Geburt wirklich für dich, dein Kind – und eventuell deinen Partner – das Richtige ist. Wichtig ist, dass du es dir gut überlegt hast, nachdem du intensiv von mir beraten wurdest. Ich würde mich freuen, mit dir dieses ganz besondere Gefühl einer Hausgeburt zu erleben, begleite dich aber auch gerne in der BerglandKlinik bei deiner Beleggeburt.

Eine Hausgeburt ist keineswegs dreckig. Die Frauen verlieren in der Regel sehr wenig Blut bei der Geburt. Neben dem Blut verliert die Frau zudem Fruchtwasser. Häufig verliert die Frau während der Hausgeburt sogar weniger Blut als in der Klinik, weil es weniger Einfluss von außen gibt. Für all diese und weitere Ausscheidungen während der Geburt gibt es saugfähige Unterlagen, die hier den nötigen Schutz für dein zu Hause bieten.

Du wirst merken, dass deine Brust in der Schwangerschaft größer wird. Dein Körper bildet in dieser Zeit Kolostrum, die sogenannte Erstmilch, die für die Anfangszeit des Babys wichtig ist. Babys haben einen kleinen Magen. Dafür produziert dein Körper weniger, aber reichhaltigere Milch. Deine Milch enthält viele Eiweiße und Antikörper gegen Krankheiten, die die Frau durchlebt und durchlebt hat. Dadurch bekommt dein Baby den „Nestschutz“ – die Antikörper der Mutter, die das Baby vor Krankheiten schützt. Auch, wenn du nicht stillen kannst oder möchtest, ist dein Baby geschützt. Schon im Mutterleib nimmt dein Kind über den Mutterkuchen Antikörper auf.

Es kommt vor, dass Frauen nicht stellen können oder auch nicht stillen möchten. Beides ist nicht falsch. Es ist lediglich falsch etwas zu tun, was man selbst nicht möchte. Müssen tut man gar nichts. Wenn du nicht stillen möchtest oder kannst, können wir einen Ernährungsplan für dein Kind zusammen erstellen, um sicherzustellen, dass dein Kind alles bekommt, was es braucht – das ist je nach Kind verschieden. Das besprechen alles ganz in Ruhe.

Je weniger, desto gut! Wenn du dich für mich als deine Hebamme entscheidest, wirst du einen Satz sehr häufig von mir hören. „Tu Muttermilch drauf!“. Deine Muttermilch hat heilsame Wirkung ­– selbst in die Nase oder auf Pickel kann deine Muttermilch Linderung schaffen. Ansonsten eignen sich am besten rein pflanzliche Präparate auf biologischer Basis, wie zum Beispiel Oliven- oder Mandelöl. Heilwolle (eine bestimmte Schafswolle) ist sehr Hilfreich bei wunden Brustwarzen und einem wunden Kinderpo. Hier werde ich dich persönlich beraten.

Man kann ein Kind nicht verwöhnen. Dies ist ein Trugschluss, dem noch heute viele Eltern verfallen. Ein Kind hat kein Zeitempfinden. Es lebt im Hier und Jetzt. Nach etwa einem halben Jahr fängt das Baby an, ein Gefühl für Zeit und Raum zu entwickeln. In der Zeit vorher ist es sehr wichtig, dass du dein Kind nicht beim Weinen alleine lässt, weil es sonst einen Bruch in seinem Urvertrauen erleiden könnte. Gib deinem Kind so viel Liebe, wie du ihm geben kannst. Zu diesem Thema kann ich dir verschiedene Bücher empfehlen.

Ich empfehle immer, ein Beistellbett am Elternbett zu nutzen. Das sogenannte „Co-Sleeping“ erleichtert nicht nur das Stillen in der Nacht, sondern fördert auch die Bindung zwischen Mutter und Kind. Um sein Kind im Elternbett schlafen zu lassen, sollten bestimmte Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Diese können wir gerne gemeinsam besprechen. Ich unterstützte euch da sehr gerne.

Was ich Dir besonders empfehlen kann, ist ein Tragetuch oder eine Tragetasche.
Neueste Studien belegen, dass das Tragen des Kindes nicht nur Intelligenz, sondern auch die Gesundheit, das Immunsystem und die Bindung zwischen Eltern und Kind stärkt.

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